Digitalradio
Digitalradio kommuniziert Hörfunkprogramme mittels digitalem Sendverfahren. Die Entwicklung in den nächsten Jahren geht dahin, das analoge zunehmend durch digitale Verfahren ersetzt werden.
Digital Radio Digital Audio Broadcasting (DAB). Die Bezeichnungen DAB und Digital Radio sind im Grunde genommen vom Inhalt gleichbedeutend, werden aber je nach Nationalität in der Praxis teilweise unterschiedlich benutzt.
In Deutschland ist die Abschaltung des analogen Rundfunks für 2010 geplant Alle Sender sollen letztendlich zeitgleich DAB einführen und damit UKW ersetzen. Dieser Zeitpunkt steht aber bisher noch nicht genau fest.
Rundfunksache ist in Deutschland gleichzeitig Ländersache Im Moment ist noch nicht klar, welche technische Verfahren in Deutschland für das terrestrische relevant werden. Fest sthet jedoch das die Tage des guten alten Radios gezählt sind. Für alle Frequenzen und Reichweiten stehen neue digitale Übertragungssysteme bereit, um das analoge Radio abzulösen.
Digital Audio Broadcasting
Hierzulande wird DAB auch als Digitalradio kommuniziert. Diese dabei eingesetzte Technik zielt darauf ab den mobilen Empfang zu ermöglichen und soll letztendlich die analoge Frequenz (FM) hin zu UKW ablösen. Mittels TV Band 3 und L Band wurden bis dato in Deutschland neue DAB Senderketten aufgebaut. Bundesweit gibt es derzeit schätzungweise 120 DAB-Programme, allerdings sind viele davon nur regional zu empfangen. Die überwiegende Mehrheit wird zugleich auch über UKW ausgestrahlt, Bis dato gibt es nur wenige exklusive DAB-Programme. Da sich der Klang bei geringen Bitraten im Verhältnis zu UKW nur unwesentlich verbessert und die meisten Sender nur geringe Kapazitäten freigeschaltet haben ist bisher keine wesentliche Qualitätssteigerung zu erkennen. Derzeit spricht man von einer 80%igen Abdeckung. Somit ist dieses Verfahren am weitesten fortgeschritten bezogen auf die Gesamtheit aller terrestrischen Digitalhörfunkverfahren. Bezogen auf den mobilen Einsatz ist es aufgrund der weiten Verbreitung zur Zeit ohne vergleichbare Alternative. Mittlerweile wurde dieses Verfahren dann auch zum europäischen Standard gewählt.. Eine solch lange Überlebsndauer wie es UKW erfahren hat, wird es in der sich rasant entwickelnden, digitalen Welt höchst wahrscheinlich nicht mehr geben. Zunehmend lassen sich mehr und mehr Empfänger lassen sich durch jederzeit neu aufgespielbare Software für neue Standards und Codecs upgraden.
Digital Multimedia Broadcasting
Aufbauend auf dem DAB System als Basis ist DMB als Erweiterung für Bewegtbilder also Video zu verstehen. Hierbei können in integrierter Form geringauflösende Fernsehbilder gesendet werden. Eine spezielle Form wird bezeichnet man in diesem Rahmen auch als Visual Radio, technisch gesehen versteht man darunter eine DMB Video-Audio-Übertragung mit relativ geringer Datenrate für die Übertragung von Videos. Unter konzeptionellen Gesichtspunkten gesehen ist Visual Radio allerings kein Radio, Die Radiofunktionalität ist im Grunde genommen nicht gegeben. So lassen sich zb keine Verkehrsmeldungen initialisieren. Hier kursieren im Moment viele ungenaue Gerüchte und Missverständnisse. Die Basissysteme des DAB bieten allerdings bereits grundsätzlich die Möglichkeit Datendienste zu übertragen wie zb EPG, TPEG, Websites oder Slideshows.Darauf basierende Standards können spezifiziert und kann dann auch von DMB-Empfängern leicht übernommen werden. Aufgrund verschiedener Konzepte und technischer Parameter sieht die Zukunft Szenarien vor. die wahrscheinlich, in denen verschiedene Standards coexistieren, und nach und nach miteinander verschmolzen werden oder zumindest via Universalempfänger gleichermaßen nutzbar sind.











